4 Gründe weshalb du auf Alukapseln verzichten solltest!

Morgens erstmal schön einen Kaffee. Am besten aus der Kapsel, dann hat die Umwelt auch noch was davon. Nicht!

Herr und Frau Schweizer lieben Kaffee aus Kapseln. Das ist einfach und praktisch. Doch sie geben viel Abfall. Da stellt sich die Frage, was ist aus ökologischer Sicht besser: Alu-Kapseln oder Kaffeebohnen? 

 

  1. Kapselkaffee enthält deutlich mehr von der  potenziell krebserregenden Substanz Furan als anderer Kaffee.
  2. Ein gewichtiger Nachteil von Kapselkaffee ist der dabei entstehende Abfall. Zehn Milliarden Kapseln verkauft allein Nestlé pro Jahr. Bei einem errechneten Gehalt von 1,13 Gramm Aluminium pro Kapsel ergibt dies ein Gesamtgewicht von 11 300 Tonnen. Zum Vergleich: Das Stahlgerüst des Eiffelturms besteht aus rund 7300 Tonnen Stahl und wiegt damit erheblich weniger. Hinzu kommt, dass bei der Herstellung von Kaffeekapseln wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Um aus dem Ausgangsstoff Bauxit ein Kilogramm Aluminium für Kaffeekapseln zu gewinnen, werden mindestens 14 Kilowattstunden elektrische Energie benötigt. Dabei werden durchschnittlich 8,4 Kilo Kohlendioxid pro Kilo Aluminium freigesetzt. Für eine Tonne Primäraluminium werden zudem 57 Kubikmeter Wasser verbraucht.
  3. Der vergleichsweise hohe Preis – bei Alukapseln liegt dieser bei rund 50 Rappen pro Tasse, was bei sechs Gramm Kapselinhalt einem Kilopreis von über 80 Franken entspricht.
  4. Ein weiteres Problem: Selbst wenn alte Kaffeekapseln eingeschmolzen werden, lassen sich daraus nur noch minderwertigere Aluminium-Produkte herstellen. Für die Herstellung neuer Kapseln eignet sich das alte Aluminium nicht. Es würde sich bei den hohen Temperaturen in der Kaffeemaschine verformen. Selbst wenn Verbraucher die Kapseln also richtig entsorgen, gibt es keinen wirklich geschlossenen Recyclingkreislauf.

Filterkaffee ist am Umweltfreundlichsten

Am besten für die Umwelt ist der gute alte Filterkaffee, für welchen man keine Maschine, sondern nur einen Filter und heisses Wasser brauche. Wer trotzdem eine Kaffeemaschine möchte, der sollte eine Bohnenkaffeemaschine mit geringem Energieverbrauch wählen.

Unsere Kaffeebohnen stammen aus fairem Handel von kleinen ländlichen Betrieben in (Brasilien, Java, Honduras, Guatemala, Tansania, Indonesien, Mexiko. Für erstklassige Qualität erhalten die Produzenten anständige Preise. Dafür legt Fairdinand die Tatze ins Feuer. 

Ferdinand Coffee ist Kaffeekultur aus Bern. Die Bohnen werden mit umweltschonenden Technologien geröstet. Ohni z’jufle. Dadurch garantieren wir Spitzenqualität und kurze Transportwege.

Wir machen uns nichts aus verschweissten Aluminiumbeuteln. Stattdessen setzen wir auf wiederverwertbare Materialien und Recyclingpapier. Auch ohne Alu-Schicht bleiben die Kaffeebohnen genauso lange frisch.

Was aus eigener Hand und von Herzen kommt, «chunnt guet». Wir wollen weder den Einheitsbrei der Massenware noch haufenweise Plastik- oder Aluberge produzieren. Deshalb setzen wir bei Ferdinand Coffee auf Spitzenqualität, Nachhaltigkeit und solides Handwerk aus der Region. Die frisch gerösteten Bohnen lassen wir in geschützten Werkstätten mit natürlichen Materialien verpacken. Damit unterstützen wir die Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und halten die Transportwege kurz. Chlämmerli druuf, und fertig.

All unsere Mischungen werden in geröstete Bohnen geliefert, in Bern und Umgebung umweltfreundlich per Velo. Somit könnt ihr selbst entscheiden wie ihr den Kaffee gerne mahlt und mit welcher nachhaltiger Zubereitungsart trinken möchtet. Wir hoffen das wir euch mit diesem Blogbeitrag einwenig bekehren konnten, sagen Me-Wow und freuen uns auf eure Bestellung.

 


2 Kommentare

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